Autor: Kondome
Datum: 21.01.09 12:18
Hallo Wolfgang,
habe mir die ganzen Ratschläge durchgelesen und muß den meisten zustimmen, jedoch ist alles nicht so wild, wenn man die ganze Geschichte selbst nicht aus der Hand gibt !
Meine Frau ist Rumänin und somit konnten wir 1995 das Grundstück auf ihren Namen kaufen wobei die stehenden Gebäude auf mich geschrieben wurden. Es ist eine Dorfgegend. Zuvor waren wir in der Kreisstadt und haben uns vom Katasteramt Kopien von eingetragenen Besitzern und plänen machen lassen. Im Dorf selber mußten wir feststellen das auf dem Rathaus ein Teil des Grundstücks bereits vor Jahren verkauft war.Eine Baugenehmigung vom Dorf "Baubürgermeister"war kein Problem denn ich hatte von Deutschland einen fertigen Bauplan mitgebracht den ich von einem rumänischen "Architekten"
autorisieren ließ. Die Stempelnummer war von ihm nur wichtig. Darauf gab es vom Dorf eine Baugenehmigung (Zettel mit Briefmarke). Auf meine Frage, ob ich die bestehenden Hütten abreißen lassen kann, wurde diese bejat. Später, nach dem Abriss wollte man mir eine Strafe 2000,-DM aufbrummen, denn ich hatte das nötige Papier nicht verlangt. Nach gutem Zureden hat man davon abgesehen. Da ich selber Handwerker bin habe ich mir einen "Klotz" unter Mithilfe von Schafhirten und Tagelöhnern aufgestellt und diesen von dem rumänischen Archtekten abnehmen lassen. Die Abnahme wurde wieder im Rathaus vom Dorf eingetragen.Selbst nach Jahren bin ich für ein Bauen in Rumänien.Sicher, man braucht Nerven doch vom Finanziellen lohnt es sich.
Etwas anderes ist es natürlich wenn man nur den Investor spielen will, verlassen kann man sich nur auf sich selber.
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